Umsetzung

Die Teilnehmenden sind im Ausland – großartig!


Jetzt ist es an der Zeit, sich mit dem Willkommen und der Einführung vor Ort zu befassen, mit dem Monitoring, der Evaluation und auch der Dissemination des Projekts.

Für die meisten Teilnehmenden ist das Mobilitätsprojekt die erste Arbeitserfahrung im Ausland. Sie richtig willkommen zu heißen und eine Einführungsveranstaltung zu organisieren ist daher sehr wichtig für den Projekterfolg.

Falls es sich bei dem Koordinator im Ausland nicht auch gleich um den Praktikumsbetrieb handelt, wird zunächst der Koordinator die Teilnehmenden Willkommen heißen und praktische Informatione geben. Darüber hinaus werden mögliche Bedenken geklärt und das erste Treffen mit dem Praktikumsbetrieb vorbereitet.

Es ist sehr wichtig, dass es eine Hauptkontaktperson gibt, ein Betreuer, der für die Teilnehmenden verantwortlich ist und sich im Fall von Problemen um sie kümmert. Einige Einrichtungen bieten auch Notfalltelefonnummern, die rund um die Uhr besetzt sind.

„Denken Sie daran, der erste Tag im Ausland kann faszinieren, oder aber auch einen Schock auslösen. Sie müssen sich sehr schnell an verschiedene Dinge in Bezug auf ihren Alltag anpassen. Daher empfehlen wir 2-3 Tage vor dem eigentlichen Beginn des Berufspraktikums anzureisen. Dies erleichtert den Start deutlich.

Anna Pajaron, Cambra Oficial de Comerç I Industria de Terrassa, Spanien

Das Monitoring der Leistung ist eine gemeinsame Aufgabe von entsendender und aufnehmender Einrichtung.

Der Tutor im Unternehmen muss die Leistung der Teilnehmer regelmäßig  kontrollieren und die Ergebnisse dem Ansprechpartner auf entsendender Seite weitergeben.

Schauen Sie unser Video an, um weitere Informationen und Empfehlungen zu erhalten.

Monitoring-Fragebögen

Um die Qualität des Mobilitätsprojektes zu bewerten und ständig zu verbessern sollte die Evaluation auf folgendem basieren:

  • Bericht des Begünstigten
  • Praktikumszeugnis
  • Befragung zur Zufriedenheit
  • Informationen aus dem Feedbackgespräch mit dem Teilnehmenden

Falls dabei bemerkt wird, dass es Unzufriedenheit gab sollte dies untersucht werden, um neue Vorgehensweisen oder Kontrollmöglichkeiten zur Vermeidung solcher Probleme in zukünftigen Projekten zu entwickeln.

Fragebögen zur Evaluation

Die Begünstigten sollten ein Zertifikat erhalten, welches auf den Arbeitsplan zurückgeht.

Dies kann ein Praktikumszeugnis oder der “Europass Mobilität”, ein Dokument, mit dessen Hilfe Kenntnisse und Fähigkeiten, die in einem anderen Land erworben wurden, festhält, sein.

Die entsendende Einrichtung beantragt den Europass Mobilität in dem jeweiligen  Nationalen Europass-Zentrum undträgt Informationen zum Projekt, den beteiligten Einrichtungen und dem Begünstigten ein. Die aufnehmende Einrichtung ergänzt Informationen zu den im Praktikum erworbenen Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen.

Dem Erasmus+ Programmleitfaden zufolge ist mit Verbreitung „die möglichst weit reichende Bekanntmachung“ von Ergebnissen und Erfolgen des Projekts gemeint.

Um die Ergebnisse effektiv zu verbreiten sollte am Anfang des Projekts eine Plan erstellt werden. Dieser sollte die Fragen nach dem warum, was, wann, wo, für wen und wie der Verbreitung beantworten. Dies gilt jeweils für den Zeitraum während und nach der Projektförderung.

Zur Öffentlichkeitsarbeit Ihres Projekts auf EU Ebene, registrieren Sie sich auf der Erasmus+ Project Results Platform.

Weitere Informationen zum Thema Monitoring – schauen Sie unser Webinar an (in englischer Sprache)

Topic: How to monitor your students during their Erasmus+ Mobility

Keynote  speaker: Altheo Valentino, Associazione Centro Studi di Foligno, Italy

Weitere Informationen zum Thema Evaluation – schauen Sie unser Webinar an (in englischer Sprache)

Topic: How to validate your students learning outcomes during their Erasmus+ Mobility

Keynote  speaker: Udo Lut, Landstede, Netherlands